Hallo, nunmehr habe ich auch den Weg zu Euch gefunden. Nach einer langen Odysee.
Angefangen hat es damit, dass meine 8jährige Tochter ständig an grippalen Infekten leidet/litt. Das Lernen und Konzentrieren in der Schule und auch zu Hause wurde immer mehr zur Qual. Müde und abgeschlagen, gereizt, starke Gewichtszunahme etc… Es tat mir im Herzen weh, ihren Zustand zu beobachten. Von der Schule wurde ich darauf aufmerksam gemacht, dass meine Tochter faul sei, unkonzentriert, ich etwas an ihrer Ernährung ändern sollte, so dick wie sie ist und überhaupt. Da (Zitat) nur die Leistung zählt und auf das Befinden des Kindes nicht Rücksicht genommen werden kann von Seiten der Schule, waren wir alle am Verzweifeln. Bis wir durch Zufall auf eine Ärztin stießen, die meine Sorgen und meine Berichte ernst nahm und nicht mit klugen Ratschlägen um sich warf, sie mir kein Unvermögen vorwarf und folgende Diagnose feststellte: Hashimoto. Sollte ich mich jetzt freuen oder traurig sein? Auf jeden Fall gibt es dem ganzen einen Namen und wir können etwas tun. Wir sind noch am Anfang. Doch hoffe ich so sehr, dass sich bald ein Erfolg einstellt und es meiner Tochter schnell besser geht.
Wie der Zufall nun weiter seine Fäden spinnt, hatte ich kurz darauf einen Termin bei meiner Gynäkologin. Auch mit geht es seit Monaten sehr schlecht (gereizt, jucken, Gewichtszunahme auch durch Wasser (so ist mein Gefühl), trockene Haut, Frieren und und und. Doch ich hab nicht viel Wert darauf gelegt. Wird schon…. Wird schon…. Doch meine Ärztin beharrte auf Test und siehe da: Befund war nach einem Tag da: Hashimoto.
Ich werde wohl nun unsere gesamte Ernährung umstellen. Das Internet ist ein Fluch und Segen zugleich. Soll man es gleich extrem angehen, schleichend? Vielleicht kann mir jemand einen Tipp geben? So wie ich mitbekommen haben, wird diese Krankheit oft belächelt. Ich habe bis jetzt nichts zum Lachen gefunden daran.
Danke für Eure Lesen.
Liebe Grüße, Altea