Seid ihr noch stressresistent?

  • <t>Seitdem bei dir Hashimoto diagnostiziert wurde, wie sieht es mit deiner Stressresistenz aus?</t> 10

    1. <t>Ich vertrage nicht mehr soviel Stress wie früher.</t> (9) 90%
    2. <t>Ich spüre keinen Unterschied.</t> (0) 0%
    3. <t>Ich bin stressresistener geworden.</t> (1) 10%

    Wie erlebt ihr euren Alltag, Familie, Arbeit, Schule oder Studium?
    Hat sich euer Stresslevel verändert seit ihr erfahren habt, dass ihr Hashimoto habt?
    Könnt ihr Aufgaben auch unter Druck noch genauso erledigen, wie es früher auch konntet?

  • Also ich gar nicht.
    Mein Hashimoto wurde während der Abizeit als Burn-Out diagnostiziert. Als das Abi vorbei war, hat mich eigentlich schon der Zeitdruck beim Kochen gestresst, wenn ich die Soße und das Gemüse fertig haben will, bis die Kartoffeln durch sind -.-
    Bei selbstgemachtem Druck (also weder vom Chef noch vom Kochtopf) kann ich prima arbeiten, und das sehr genau und schnell. Wenn ich z.B. eine Präsentation bis X fertig haben will. Dann habe ich sie früher fertig, weil ich so toll arbeiten kann.

  • Interessante Frage!


    Auch wenn es Euch wundern mag, ich bin dadurch stressresistenter geworden!


    Da ich durch die Krankheit neue Wege eingeschlagen habe, mein Hormonsystem ausbalanciert habe, die Neurotransmitter gut sortiert sind und ich auch sinnvolle NEMs einwerfe, habe ich ein "dickeres Fell" bekommen und lasse mich auch viel weniger auf Sachen ein, die kontraproduktiv sind.

    "Frage den Kranken, ob er bereit ist alles aufzugeben, was ihn krank macht.
    Erst dann darfst Du ihm helfen"

    (Sokrates)

  • Meine Stressresistenz ist im Gegensatz zu gesunden Zeiten, in denen ich Stress sehr gut vertrug, mich sogar wohl fühlte bei Stress (z.B. hohes Arbeitsaufkommen, viele Termine) seit der Erkrankung auf Null gesunken.


    Zitat von Augenstern

    und lasse mich auch viel weniger auf Sachen ein, die kontraproduktiv sind.


    Das habe ich auch lernen müssen. Bin zwar nicht stressresistenter geworden, aber ich kann mich heute vor Stress schützen, indem ich mich ihm soweit möglich nicht mehr aussetze.

  • Zitat von Augenstern


    und ich auch sinnvolle NEMs einwerfe,


    Auch wenn es eine doofe Frage ist... :Durcheinander: Was sind NEMs?

  • Das ist die Abkürzung für NahrungsErgänzunsMittel.



    Also Vitamine und Mineralstoffe, sowie Aminosäuren, Antioxydantien, spezielle Ballaststoffe und teilweise auch Hormone.


    Da bist Du ja gerade dabei, einiges aufzufüllen :BigGrins2:

    "Frage den Kranken, ob er bereit ist alles aufzugeben, was ihn krank macht.
    Erst dann darfst Du ihm helfen"

    (Sokrates)

  • Huhu Auge :Wink: ,


    sag mal : Wie sortiert man seine Neurotransmitter? :Durcheinander:
    Eine Frage,die mich jetzt brennend interessiert!


    LG
    Nobeli

  • :Wink: Nobeli!


    z.B.:
    - genügend Aminosäuren zu sich nehmen, also proteinreiche Ernährung
    - Stressmanagement überdenken
    - 5-HTP,GABA oder SAMe nehmen, wenn es die Symptome erfordern
    - Hormone sortieren
    - Leber und Darm in Schuss halten
    - Schlafhygiene betreiben
    - Psychohygiene betreiben
    - die entsprechenden Vitamine auffüllen
    - Urlaub machen
    - positive Gedanken wälzen


    sind jetzt mal die Sachen, die mir auf die Schnell einfallen :BigGrins2:

    "Frage den Kranken, ob er bereit ist alles aufzugeben, was ihn krank macht.
    Erst dann darfst Du ihm helfen"

    (Sokrates)

  • Huhu.... :Wink:


    Bei mir hat sich nichts verändert, bin genauso chaotisch wie immer. :TraurigesJa:


    Ich bin nur verunsichert, seit ich die Diagnose erfahren habe.


    Der Stress mit unserem Sohn treibt mich schon zur Weissglut, aber das hat mit Hashi nichts zu tun.

  • Dass ich mit Stress schon lange vor Diagnose nicht mehr umgehen konnte, war mitunter einer der ersten Dinge, was ich an Veränderung gemerkt habe.
    Früher konnte mein Terminplan nicht voll genug sein, umso mehr zu tun umso besser.


    Heute bin ich froh wenn nicht Alles auf einmal auf mich einprasselt - wirft mich schneller als gewollt aus der Bahn und ich vermeide es tunlichst, den Stresspegel nicht zu hoch steigen zu lassen. Manchmal lässt sich das nicht vermeiden und in diesen Zeiten bin ich dankbar dafür, dass mich mein Partner dann den "Rückzug" antreten lässt und mir das Meiste abnimmt (und vor allem dankbar an Alle, die mir dann die Hand reichen und mich aus dem Loch wieder rausziehen - und wenn es mit einem Tritt in den Hintern ist ;) )


    Man lernt quasi wieder neu, mit Stress umzugehen - so ist es bei mir zumindest. Denn komplett vermeiden lässt er sich leider nicht.
    Mein Maximum ist Heute nur schneller erreicht und ich muss kurzzeitig die Notbremse ziehen. Danach kann es wieder normal weiter gehen.

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