Hallo liebes Forum,
muss mich jetzt mal wieder austauschen und bitte Euch um eure Meinung....bin echt ratlos
Habe letzte Woche Dienstag (07.07.) den langersehnten Termin beim Endo gehabt und kann nur wieder mal sagen, dass ich mir diesen Termin hätte ersparen können. Der Arzt ist zwar nett, aber wirklich kompetent auf dem Gebiet der Sd scheint er ja auch nicht so zu sein.
Erst dachte ich, okay er will schauen was er für mich tun kann, damit es mir bald wieder besser geht. Er hat mich gewogen, Größe gemessen u. meinen Halsumfang, hat sich die Op Narbe angeschaut und das wars auch schon. Er hat bevor er mich aufgerufen hat, noch nicht einmal auf die Überweisung geschaut, was meine Diagnose ist und weswegen ich da bin. Das durfte ich ihm dann sagen, auch hat er sich die mitgebrachten Befunde nicht mal vorher angeschaut. Erst als ich ihm soweit alles geschildert habe, dann hat er mal einen genaueren Blick darauf geworfen.
Er meinte dann zu meinen Werten vom 12.06.15
ft3 2.42 pg/ml 2.30-4.20 = 6.32%
ft4 0.97 ng/dl 0.78-1.54 = 25.00%
tsh 3.35 µlU/ml 0.40-4.00
das sie bis auf den leicht erhöhten tsh Wert soweit in Ordnung seien und die freien Werte seien eh nicht so wichtig für die Einstellung und Kontrolle, da würde der tsh als Indikator ausreichend sein, die freien Werte bräuchten da nicht kontrolliert werden. Man würde anhand des tsh ja sehen, ob genügend Hormone produziert werden. Er ist nur auf den tsh eingegangen und sagt das er bei Hashimoto bei 1-1.5 µlU/ml eingestellt werden sollte.
Ich sollte jetzt weiter für 3 Mon. die 50 µg einnehmen und dann nochmal den tsh überprüfen lassen, dass könne ja dann der Hausarzt machen, danach würden halbjährliche Kontrollen ausreichen. Bei ihm habe ich kein Blut abgenommen bekommen, dafür hatte ich ja den Befund vom 12.06.15 dabei, da wäre es ja nicht notwendig. Ich sollte noch zusätzlich für 2-3 Mon. 200 mg Selen einnehmen und schauen ob es mir damit auch schon besser geht.
Er ist jedenfalls der Meinung das meine Beschwerden bzw. die meisten Beschwerden nicht von der Sd kommen, ich glaube er schiebt es auf meine Psyche ab. Meine Beschwerden sind extreme Müdigkeit, Schlafstörungen, Leistungsknick, Lustlosigkeit, Darmbeschwerden, trockene Haut/Augen, Wasseransammlungen, psychische Beschwerden, Zyklusstörungen, PMS, Matsch im Kopf usw.
Jedenfalls sollte ich mir im klaren sein, dass die Diagnose nix Schlimmes ist und das das schon alles wieder gut wird.
Jetzt hatte ich heute Morgen einen Nachsorgetermin im Kh zur Verlaufskontrolle wegen der Op, die Ärztin meinte zwar das es wichtig sei die freien Werte mit zu untersuchen, aber die wären bei mir ja in Ordnung und da die Op ja schon etwas her ist (21.04.15) könnte meine Verschlechterung vom Befinden her nicht von der Sd kommen, da der Schaden ja behoben sei und ich nach der Op meinen Stand vom vorherigen Befinden (der auch schon nicht optimal war) schon längst wieder erreicht haben müsste. Das müsste dann etwas anderes sein, da sollte ich nochmal mit meinem Hausarzt sprechen.
Auf keinen Fall kommt mein Leistungsknick nach der Op von der Sd.....ich sehe das zwar etwas anders, da ich 2-3 Wochen nach der Op gemerkt habe, dass meine Beschwerden die ich vor der Op schon hatte, dass die sich noch verschlechtert haben.....ich hab langsam keine Lust mehr noch zu einem Arzt zugehen, weil mir jeder etwas anderes sagt oder eben nicht sagt.....ich stehe da komplett alleine da, da ich über dieses Forum schon soviel an Infos bekommen habe, wo mir sagt, dass ich nicht spinne und das meine Sd nicht richtig arbeitet. Was ich schon noch vermute, dass da noch anderweitig etwas im Argen ist, was jetzt nicht direkt nur von der Sd herrührt.....man sollte da auf das Gesamtbild schauen!
Ich habe heute Nachmittag einen Termin bei meinem Hausarzt, weil ich einfach keinen Bock mehr habe mich als schlecht zu fühlen und Lebensqualität einzubüßen. Ich möchte mich endlich mal besser fühlen, zumindest mal so, dass ich sagen kann ich freue mich auf den Tag und mein Leben. So kann das nicht mehr weiter gehen, ich bin gespannt in wie weit er mir zuhört und mich ernst nimmt und unterstützt.
Weiß den jemand hier im Forum einen guten u. kompetenten Arzt oder Sd Zentrum in meiner näheren Umgebung (Neuwied, Koblenz, Bonn, Köln, etc.), hab zwar schon selber nach geforscht, aber man weiß ja dann nicht, ob da auch Kompetenz hinter steckt.....Ärzte gibt es ja genug, nur kompetent sollten sie sein.
Im Moment habe ich das Gefühl, als wenn ich weiter so vor mich her dümpeln darf, nur weil die Ärzte hier bei mir keine Ahnung o. nur halbe haben und ich dadurch falsch o. gar nicht behandelt werde. Ich sehe da echt schwarz.....
Ich hoffe mein Hausarzt nimmt mich heute ernst und weiß noch einen Rat, werde ihn jedenfalls noch um anderweitige Untersuchungen bitten.